Motorradfahren ist emotional und atemberaubend.
Die Lust an der Geschwindigkeit, das Glücksgefühl beim Beschleunigen, der Adrenalinschub beim spätem Bremsen, das erste Mal Knieschleifen, sind nur einige der Suchtfaktoren Motorradfahren.
Wie alle Süchtigen versuchen wir immer mehr und immer extremer unsere Sucht zu befriedigen. Damit wir dabei nicht zur Gefahr für uns und für andere Verkehrsteilnehmer werden, sind wir vor Jahrzehnten bereits auf die Rennstrecke ausgewichen. Dort stehen keine Bäume oder Schilder, es gibt keinen Gegenverkehr, keine Leitplanken, keine Radarkontrolle, die Stecke ist viel breiter und wir können mit Gleichgesinnten Zusammensein.
Dort kannst Du an deinem Fahrstil arbeiten und die Grenzen deiner Maschine ausloten. Bei einem Sturz passiert meist nicht viel, da die Auslaufzonen oder Kiesbetten vieles auffangen. Solltest Du dich dennoch verletzen, ist medizinisches Personal vor Ort - schneller als auf öffentlichen Straßen.
Auch Du solltest es einmal probieren – extremer Spaßfaktor. Aber Achtung!! Es ist eine Sucht ! Entziehungskur nicht möglich.